Die 4-Stunden-Woche – Rezension

Hallo liebe Leser,

dass Facebook mittlerweile eine entscheidende Rolle im Marketing zukommt, ist wohl unbestritten. Die Fangenerierung für Facebook-Unternehmensseiten und Gruppen ist aber gar nicht so einfach. Zumindest wenn sie falsch angegangen wird.

Der folgende Gastartikel zeigt Ihnen deshalb wie es richtig geht und die Fangenerierung zum Kinderspiel wird.

Maßnahmen zur Fangenerierung auf Facebook

Es gibt viele Maßnahmen zur Fangenerierung bei Facebook:

–       Leiten Sie Fans durch Suchmaschinenoptimierung auf Ihre Fanpage

–       Schon beim ersten Klick Charakter zeigen

–       Genaue Definition der Zielgruppe

–       Nutzen Sie die Funktionen von Facebook

–       Dialog statt Monolog Ihrer Kunden

–       Behalten Sie Ihre Fans

Wie dies genau funktionieren und Sie ganz leicht und kostengünstig Ihre Seite selbst zum Erfolg führen können, versuchen wir Ihnen im Folgenden zu erklären.

1. Transparenz schaffen

Ein Konflikt kann bei dem Thema „Wie viel gebe ich preis?“ entstehen. Viele Betreiber von Fanpages denken, man bekommt mehr Fans, wenn die Seite erst mit dem Klick auf „Gefällt mir“ transparent wird.

Es könnte den Fananwärter jedoch abschrecken und viel wichtiger: es stellt ein Problem bei der Suchmaschinenoptimierung dar. Um bekannter zu werden, sollten sie auf SEO achten. Hierbei handelt es sich um bestimmte Begriffe, die auf Ihrer Seite auftauchen und welche über eine Suchmaschine gesucht werden.

Wenn ein Begriff übereinstimmt, wird ein Ranking erstellt und auf Ihre Seite verwiesen. Ist eine Fanpage nicht öffentlich zugängig, kann auch eine Suchmaschine diesen privaten und geschützten Inhalt nicht auslesen.

Es empfiehlt sich also, die Facebook Seite transparent zu gestalten. Das Ranking wird verbessert, wenn Fans Statusmeldungen teilen, liken oder kommentieren, was ebenfalls in Facebook selbst verbreitet wird.

2. Der erste Eindruck zählt

Der erste Eindruck einer Fanpage wird durch das Hintergrundbild vermittelt. Wählen Sie es mit Bedacht. Es muss ansprechend, aber nicht aufdringlich sein.

In wenigen Klicks sollten Ihre Besucher etwas über das Unternehmen erfahren können, falls dies noch nicht der Fall ist. Benutzen Sie hierzu Tabs und präsentieren Sie sich.

Die Eigenpräsentation kann ebenfalls über einen Beitrag geschehen, welcher auf ihrer Seite „oben fixiert“ wird. Eine Funktion, die speziell für einen Eintrag gewählt werden kann.

3. Definition der Zielgruppe

Das Unternehmen muss eine genaue Zielgruppe definieren. Hierauf lässt sich dann die Seite anpassen, aber auch Anzeigen ausrichten. Bei Anzeigen in Facebook ist es möglich, Alter, Geschlecht, Ort oder Interessen zu bestimmen.

Die Anzeigen werden dann bei genau dieser Zielgruppe angezeigt. So erscheinen beispielsweise Hochzeitsangebote erst dann bei Frauen, wenn sie in einer Beziehung sind. Sie können also schnell an der Klickquote erkennen, ob die Zielgruppe die richtige für Ihr Unternehmen ist.

Anzeigen eignen sich sehr, die User auf eine frische und lustige Art und Weise aufzufordern, Fan zu werden. Dieser Aufforderung wird in der Regel nach gegangen, wenn die Seite einen sympathischen Eindruck macht und ein Mehrwert zu erkennen ist.

Häufig werden Anzeigen aber auch verwendet, um auf die eigene Homepage zu leiten. Diese Variante eignet sich dann Fans zu generieren, wenn ein Social Plugin auf der Homepage eingebaut wird, um auf Ihre Fanseite zu leiten.

4. Nutzung der Standard Facebook Funktionen

Da es zu Anfang relativ schwer ist, seine Seite populär zu machen, kann man das private Profil nutzen, um Inhalte der Fanseite zu teilen, zu empfehlen, zu liken, User einzuladen oder einfach nur Beiträge zu kommentieren.

Diese Möglichkeiten sind für eine Fanseite nicht gegeben. Auf dem Newsfeed der Freunde wird die Seite also nur erscheinen, wenn ein Freund etwas kommentiert oder empfiehlt.

Aus Interesse und da man den Empfehlungen seiner Freunde vertraut, werden die meisten einen Blick drauf werfen und man gewinnt auch die ersten Fans, sofern die Seite aufregend gestaltet ist.

5. Präsenz und Dialog

Fans beteiligen sich auf der Seite, wenn sie das Gefühl haben nach ihrer Meinung gefragt zu werden. Bieten Sie ihren Fans einen exklusiven Mehrwert, was zum Beispiel Bilder eines neuen Produkts oder auch Bilder von Mitarbeitern.

Zeigen Sie lustige Szenen, das lässt Ihre Marke gleich in einem noch sympathischeren Licht erscheinen. Nutzen Sie die Ideen der Fans für neue Kampagnen und Produkte, beide Seiten profitieren davon!

Eine lebendige Seite ist das A und O. Neue Meldungen oder Meldungen, die kommentiert werden erscheinen auf dem Newsfeed der Fans. Die Mitteilungen konkurrieren mit allen anderen, was bedeutet, dass eventuell nicht jeder sieht, was sie geschrieben haben, wenn es zu weit nach unten rutscht.

Kaum ein Fan wird täglich auf Ihrer Seite vorbeischauen, ob es etwas Neues gibt. Der Newsfeed ist ihr Reklameheft. Erscheint in gewissen Zeitabständen nichts im Newsfeed, werden die Neuigkeiten bald gar nicht mehr angezeigt.

Der Grund hierfür ist, dass Facebook registriert, dass keine Interaktion stattfindet und die Seite oder den Freund als unwichtig abstempelt. Lassen Sie es also gar nicht erst soweit kommen.

Quelle: From social media to Social CRM

Die obige Grafik zeigt, dass Unternehmen andere Gründe für die Interaktion von Fans mit einer Marke annehmen. Der wichtigste Grund für Kunden Fan zu werden, ist die Aussicht auf Rabatte.

Für Unternehmen ist das gerade der unwichtigste Punkt. Denken Sie aus Sicht Ihrer Kunden. Exklusive Informationen sind Kunden mit 52% ebenfalls sehr wichtig.

Hierzu werden sie eher auf eine Facebook Fanseite gehen und nicht auf eine normale Homepage. Gewinnspiele sind und bleiben jedoch das beliebteste Instrument, um schnell viele neue Fans zu gewinnen.

6. Fans behalten

Um die neu gewonnenen Fans auch zu behalten, wollen diese entertaint werden. Ständiger Kontakt über Umfragen oder Kommentare ist wichtig, um immer wieder auf dem Newsfeed der Fans zu erscheinen und ständig präsent zu sein.

Versuchen Sie es doch auch einmal mit Verlosungen, Gewinnspielen oder einem Fotowettbewerb mit oder um Ihr Produkt. Die Schnappschüsse werden sicherlich ein Blickfang für andere Fans und Ihre Kunden verbinden sogleich etwas positives mit dem Produkt beziehungsweise der Marke.

Ist der Fan erst einmal da, liegt es an dem Unterhaltungswert der Marke ihn auch zu behalten. Die einfachste und nützlichste Interaktion ist die Frage nach neuen Ideen oder Wünschen jeglicher Art. Fans fühlen sich angesprochen und nützlich und Sie bekommen neue Denkanstöße. Mehrwert für beide Seiten.

Hat die Seite jedoch wenig Fans, ist sie wohl auch wenig attraktiv. Vergleichbar ist eine Fanpage auch mit einer Boutique. Eine unbekannte Marke lockt wenig Kunden an. Doch ist der Laden voll von Kunden, werden auch weitere kommen, denn es signalisiert Besonderheit. Wenn Menschen Ihrer Marke bereits treu sind, werden sie Ihnen auch auf Facebook folgen.

Alles in allem müssen Sie mit Ihren Fans umgehen können um erfolgreich zu sein. Unsere Tipps sollten Ihnen hierbei helfen können. Probieren Sie es doch einfach mal aus.

Über die Autorin: Mein Name ist Jenny Stieber. Ich absolviere im Rahmen meines Studiums der Wirtschafts- und Organisationswissenschaften (beendetes 6. Trimester) an der Universität der Bundeswehr München ein Praktikum im Bereich Social Media Marketing bei Halalati.

Was ist ein Businessplan?

Bereits vor dem ersten Investment in ein neues Unternehmen oder eine freiberuflicht Tätigkeit sollte sich der Gründer die Frage stellen: Was ist ein Businessplan? Er ist zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben, aber ein sinnvolles Werkzeug um die Chancen dfer Selbständigekt realistisch zu prüfen und die häufigsten Fehler zu vermeiden.

Was ist ein Businessplan? Diese Frage beleuchten wir aus verschiedenen Perspektiven und Betrachtungsweisen heraus!

Was ist ein Businessplan? – Ihre Ampel, die rot oder grün zeigt

Ein Businessplan ist ein sehr effektives Werkzeug, wenn es am Anfang darum geht über die Sinnhaftigkeit eines Geschäftsmodells nachzudenken. Dabei kommt es in erster Linie nicht auf den Detaillierungsgrad an und auch nicht auf die richtigen Kontobezeichnungen oder die Verwendung von Fachchinesisch.

Die Frage: “Was ist ein Businessplan?”, beantwortet sich manchmal schon auf zwei DIN A4-Seiten: Auf einer Seite stehen die umgerechneten, monatlichen Ausgaben. Auf der anderen Seite die erwarteten Umsätze und daraus resultierenden Deckungsbeiträge.

In einem ersten Schritt kann der Businessplan also rot zeigen, wenn die Monatsumsätze und Gewinnbeiträge zu gering sind. Dann kann das Projekt entweder abgebrochen werden oder das Feintuning an Sortimenten und Zahlen beginnen. Was ist ein Businessplan? Hier also ein Frühwarnsystem und eine Ampel!

Was ist ein Businessplan? – Wichtige Verhandlungs- und Kalkulationsgrundlage

Doch die Funktionen des Businessplans gehen weiter, als “nur” das Startsignal zu geben oder das Projekt zu stoppen. Der Business plan ist eine wichtige Verhandlungsgrundlage für das Gespräch bei der Bank.

Einerseits ist dies ein Nachweis der Ernsthaftigkeit der Anfrage und auch dafür, dass der Gründer sich Gedanken macht. Andererseits kann der Bankberater über die Unternehmensgründung detaillierter nachdenken und die Zahlen im Branchenkontext vergleichen.

Ist die Kostenstruktur Ihres neuen Unternehmens beispielsweise so hoch, dass Sie nur mit dem 3-fachen des durchschnittlichen Umsatzes pro Mitarbeiter überleben könnten, dann kann der Firmenkundenberater mit Ihnen gemeinsam die Kalkulationen nacharbeiten.

Was ist ein Businessplan? – Wertvoller Ratgeber beim Einkauf

Zusätzlich bekommen Sie dank des Businessplans eine detaillierte Vorstellung davon, wie Ihr Sortiment aussehen muss und welchen maximalen Einkaufspreis Sie zahlen können, um die Unternehmensgründung realisieren zu können. Sowohl im Einzelhandel als auch in der Gastronomie gibt es ungefähre Zielgrößen für den Wareneinsatz oder die Marge auf eingekaufte Vorprodukte.

Wenn Ihnen beispielsweise ein Lieferant dann ein neues, sensationelles Produkt anbietet, dann können Sie schon alleine anhand ihres internen Mindestdeckungsbeitrages feststellen, ob sich das Angebot überhaupt lohnen könnte. Hier ist der Businessplan also auch ein wertvoller Ratgeber beim Einkauf und bei der Sortimentsgestaltung.

Was ist ein Businessplan? – Das erste Controlling Instrument eines kleinen Unternehmens

Der Businessplan erfüllt auch nach der Gründung einen überaus sinnvollen Zweck! Jeweils für die Einnahmen und Ausgaben gibt es die geplanten Angaben bzw. Werte. Diese sind als SOLL-Werte und Zielvorgaben zu verstehen, um das Unternehmensziel zu erreichen.

Wenn Sie also richtig Gas geben, dann sollten die Ertragswerte wesentlich mehr steigen, als die Kostenansätze. “Was ist ein Businessplan?” beantwortet sich also im Hinblick auf die Zahlen und Daten: Ein erstes Controllinginstrument und auch Bereitsteller für Vergleichszahlen.

Was ist ein Businessplan? –  Richtig investierte Zeit und ein Universalwerkzeug

Die Arbeits- und Nachdenkzeit, die ein Unternehmer in den Businessplan investiert, ist auf alle Fälle gut angelegt. Und zwar unabhängig davon, ob das Projekt wirklich gestartet wird oder ob man rechtzeitig auf die Problematik und die wirtschaftlichen Schwierigkeiten aufmerksam gemacht wird.

Die Frage, “Was ist ein Businessplan?” kann also in der Hinsicht beantwortet werden, dass er ähnlich wie viele andere Planungs- und Prognosewerkzeuge ein überaus sinnvolles mehrfach verwendbares Instrument darstellt.

Was ist ein Businessplan? – Die Bedeutung für Sie

Sie sollten sich je nach Branche und Größe des Unternehmens den besten Einsatz des Businessplans überlegen und die wertvollen Effekte nutzen. Letztendlich können die Kapitel eine Ideensammlung sein, die Sie selbst umsetzen sollten.